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Donnerstag, 16. Juli 2009

Echte und synthetische Verbriefungen (True bzw. Synthetic Securisation)

Eine wesentliche Ursache für die aktuelle Finanzkrise war die wachsende Nutzung innovativer Formen der Kreditverbriefung. Solche Kreditverbriefung und der Kreditrisikotransfer weisen vielfältige Varianten auf. In der Realität sind zwar häufig Mischformen anzutreffen, generell kann man die Verbriefungsarten jedoch nach der echten und synthetischen Verbriefung unterscheiden.

Echte Verbriefung bzw. True Securisation

Bei einer echten Verbriefung werden Kredite und die damit verbundenen Kreditrisiken des Originators (zum Beispiel einer Bank) zum Barwert verkauft und somit aus dessen Bilanz gestrichen. Der Transfer des Forderungspools und der damit verbundenen Kreditrisiken auf den Käufer erfolgt unter anderem durch Asset Backed Securities (ABS) –kreditbesicherte Wertpapiere mit einer Laufzeit von mehreren Jahren.

Synthetische Verbriefung (Synthetic Securisation)

Im Gegensatz dazu bleiben bei der synthetischen Verbriefung die Kredite in der Bilanz des Originators, nur deren Ausfallrisiken werden veräußert und verbrieft. Dies findet bei einzelnen Krediten durch den Einsatz von Kreditderivaten (Credit Default Swaps [CDS]) statt, bei der Verbriefung des gesamten Kreditportfolios kommen dagegen Collateralised Debt Obligations (CDO) zum Einsatz.

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